Vetec: Vorteile von Drehkegelventilen

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Was ist ein Drehkegelventil und wo liegen die Vorteile ?
Das VETEC Drehkegelventil ist eine hervorragende Kombination aus Kugelsegmentventil, Klappe und dem klassischen Regelventil und vereinigt alle deren Vorzüge, wie zum Beispiel einen freien Durchgang, keinen Totraum, hohe Stopfbuchsdichtigkeit, Beherrschung hoher Differenzdrücke, kompakte Bauweise und sehr gute Regeleigenschaften. Drehkegelventile beherrschen eine Vielzahl kritischer Anwendungsfälle, die mit herkömmlichen Regelventilen nur schwer abgedeckt werden können.

Der Vorteil
Ein wesentlicher Vorteil des Drehkegelventiles liegt im freien Durchgang. Durch den quer zur Strömung bewegten Drosselkörper muss der Medienstrom nicht durch die Gehäusewandung umgelenkt werden. Dies ist vor allem bei abrasiven oder anhaftenden Medien vorteilhaft.

Die Lagerung
Die Lagerung der Welle in Verbindung mit dem Kegel und dem Gehäuse ist doppelexzentrisch angeordnet und bewirkt bei der Drehung der Kegelwelle ein sofortiges, reibungsloses Abheben des Kegels vom Sitz. Das Ventil öffnet nicht schlagartig und zeigt daher ein stabiles Regelverhalten auch bei kleinen Öffnungswinkeln.

Was ist typisch für Drehkegelventile
Typisch für Drehkegelventile sind die hohen Kvs-Werte, die bis zu bis 200% größer sind als bei Hubventilen gleicher Nennweite. Durch die Wahl eines Drehkegelventiles können unter Umständen kleinere Ventilnennweiten eingesetzt und dadurch kostengünstigere Lösungen geboten werden.

Drehkegelventile weisen eine feste Geometrie des Drosselkörpers auf, wodurch die natürliche Kennlinie des Ventiles festgelegt wird. Die Umsetzung in eine ideal lineare oder ideal gleichprozentige Kennlinie erfolgt über einen Stellungsregler, entweder mit geeigneten Kurvenscheiben oder aber bei modernen Reglern über eine Software-Kennlinie. Das Eingangssignal wird dabei über die sogenannte Signalkennlinie entsprechend umgeformt, so daß sich durch die Überlagerung mit der natürlichen Kennlinie die gewünschte Gesamt-Kennlinie ergibt.

Im Zusammenhang mit der Durchflusskennlinie ist das hohe Stellverhältnis beim Drehkegelventil zu nennen.
Das Stellverhältnis definiert das Verhältnis des Nenn-Kvs-Wertes zum kleinsten noch regelbaren Durchflusswert, bei dem die Kennlinie noch innerhalb der zulässigen Toleranzen liegt. Drehkegelventile erreichen typische Werte von 1:200, im Vergleich zu Hubventilen mit Stellverhältnissen von 1:30 bis 1:50. Die hohen Werte beim Drehkegelventil sind durch die Bauart vorgegeben, da der Kegel durch den Doppelexzenter nicht in den Sitz eintaucht, sondern bereits bei kleinstem Öffnungswinkel einen nachvollziehbaren Querschnitt freigibt. Man kann also bei einem Drehkegelventil theoretisch bis auf null regeln.

Im Gegensatz zu Hubventilen wird bei Drehkegelventilen durch die lineare Kraftübertragung des Antriebes über einen Hebel ein Drehmoment erzeugt, was den Einsatz von kleineren Antrieben mit kürzeren Stellzeiten begünstigt. Das macht sich vor allem bei großen Nennweiten bemerkbar. Im Vergleich zu Hubventilen haben Drehkegelventile eine kompaktere Bauweise.

Betrachtet man diese Ventil-Philosophie so besteht die Faszination darin, daß dieses Ventil mit wenigen Optionen alle Einsatzmöglichkeiten abdeckt, die von einem Universalventil erwartet werden.